Löffel
Befund: Auf der Unterseite des Stiels: Meisterzeichen (?) (verschlagen) 'RA(?) in Queroval'; 'M in Queroval', wohl für Meiningen, um 1767 - um 1780 (?). Auf der Oberseite des Griffs: auf den Resten eines querrechteckigen Papierzettels mit dreifacher roter Umrahmung handschriftlich mit schwarzer Farbe "67" (unbekanntes Nummernsystem; vgl. BNM Inv.-Nr. 39/68). Auf der Unterseite des Griffs: graviertes Monogramm "P.L.H.Z.S."; gravierte Jahreszahl "1757"; handschriftlich mit roter Farbe "39/136" (Inv.-Nr. des Bayerischen Nationalmuseums)./A.G., 2018
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Ankauf (nach Zwangsablieferung von Silber)
1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München. 1961 Abgabe vom Bayerischen Nationalmuseum an die Finanzmittelstelle München des Landes Bayern (als Vertretung des Landes Bayern in Rückerstattungssachen) zur Restitution an anspruchsberechtigte Personen. 1969 Rückgabe an das Bayerische Nationalmuseum durch die Bezirksfinanzdirektion München, da keine anspruchsberechtigte(n) Person(en) ermittelt bzw. keine Ansprüche geltend gemacht werden konnte(n). 1969 nicht neu inventarisiert: 39/136.
Provenienzforschung: 1939 von Fritz Schwager (1885 Kötzting - 1973 Ramat Hashavim) als Zwangsablieferung von Edelmetall (Silber) gemäß der "Dritten Anordnung auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden" vom 21.02.1939 an das Städtische Leihamt München: A[nkaufs]V[erzeichnis] 283. 1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München (Silberverwertungsstelle: AV 283) für RM 7,00.- (Silber: 40,0 g). Vorprovenienz unbekannt./A.G., 2018
Memorial: Bislang konnten keine biographischen Daten ermittelt werden./A.G., 2018
Staatliche Museumsagentur Bayern
Referat für Provenienzforschung
Landshuter Allee 8
80637 München
Deutschland