Chocolate cup
Presentation: Coat of arms (Prince of Öttingen)
Findings: On the underside of the floor: Master's mark 'IIA in transverse oval', for Johann Jakob Adam (master 1748, died 1791), it is probably another variant of his master's mark; Hallmark 'Pyr over N in frame', for Augsburg, c. 1757-1759; handwritten with red color "64/39" (Inv. No. of the Bavarian National Museum). On the outside of the wall: engraved coat of arms of the Prince of Öttingen: under the princely hat crest divided into four rows, with standing and fallen iron hats, on it a heart shield, all covered with a Schragen (St. Andrew's Cross)./A.G., 2018
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Ankauf (nach Zwangsablieferungen von Silber)
1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München. 1961 Abgabe vom Bayerischen Nationalmuseum an die Finanzmittelstelle München des Landes Bayern (als Vertretung des Landes Bayern in Rückerstattungssachen) zur Restitution an anspruchsberechtigte Personen. 1964 Rückgabe an das Bayerische Nationalmuseum durch die Finanzmittelstelle München, da keine anspruchsberechtigte(n) Person(en) ermittelt bzw. keine Ansprüche geltend gemacht werden konnte(n). 1964 neu inventarisiert: 64/39 = 39/169.
Provenienzforschung: 1939 von Jeanette Oppenheimer, geb. Heumann (1869 Laupheim - ? Treblinka), als Zwangsablieferung von Edelmetall (Silber) gemäß der "Dritten Anordnung auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden" vom 21.02.1939 an das Städtische Leihamt München: A[nkaufs]V[erzeichnis] 1391 = Nr. 783 der Ankaufsstelle des Städtischen Leihamts München ("Verkauf von Kunst- und Seltenheitswerten aus jüd[ischen] Silberbeständen an das Bay[erische] Nationalmuseum, München", vom 25.01.1940; BNM-Dok. 200). 1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München (Silberverwertungsstelle: AV 1391/Nr. 783) für RM 7,00.- (Silber: 70,0 g). Vorprovenienz unbekannt./A.G., 2018
Memorial: Jeanette Oppenheimer, geb. Heumann (*Laupheim 18.03.1869), wurde am 10.07.1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt und von dort aus in das Vernichtungslager Treblinka deportiert, wo sie zu unbekanntem Zeitpunkt ermordet wurde. Ihr Sohn Walter Oppenheimer (*München 08.12.1893) und seine Ehefrau Nelly, geb. Flegenheimer (*Wiesloch 23.05.1891), wurden am 20.11.1942 nach Kaunas deportiert und dort am 25.11.1941 im Fort IX ermordet; ihr Ehemann Leopold Oppenheimer (*München 16.09.1859) verstarb (mit unbekannter Todesursache) am 26.01.1936 in München. [in: "Biographisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945"]./A.G., 2019
Staatliche Museumsagentur Bayern
Referat für Provenienzforschung
Landshuter Allee 8
80637 München
Germany