Found-Object Report | Object report
Cup with snakeskin hallmarking
Lost Art-ID
578193
Artist / Creator
Wiber, Peter
Birth
Lunden?
Death
1641, Nürnberg
Place of activity
Nürnberg
First mentioned
1600.11.13
Title
Cup with snakeskin hallmarking
Place of manufacture
Nürnberg
Dating
1609-1629
Object type
Group of reported objects
Material / Technique
Metal (Silver) / gilded ; repoussé ; repoussé
Height
9.60 cm
Diameter
7.50 cm
Weight
146.40 g
Inventory number
39/185
Description
Findings: On the underside of the bottom: maker's mark 'PW (ligated) in shield', for Peter Wibers (master 1603, died 1641); Hallmark 'N in a circle', for Nuremberg, 1609/1629; assayer's mark (Tremolierstich); handwritten with black and white color "39/185" (inv. number of the Bavarian National Museum)./A.G., 2018
Further information: external link
Holding
Zwangsablieferung von Silber
Provenance
Ankauf (nach Zwangsablieferung von Silber: zusammen mit BNM Inv.-Nr. 39/189)
1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München. 1961 Abgabe vom Bayerischen Nationalmuseum an die Finanzmittelstelle München des Landes Bayern (als Vertretung des Landes Bayern in Rückerstattungssachen) zur Restitution an anspruchsberechtigte Personen. 1969 Rückgabe an das Bayerische Nationalmuseum durch die Bezirksfinanzdirektion München, da keine anspruchsberechtigte(n) Person(en) ermittelt bzw. keine Ansprüche geltend gemacht werden konnte(n). 1969 nicht neu inventarisiert: 39/185.
Provenienzforschung: 1939 von Ludwig Ordenstein (1877 Nürnberg - 1942 Theresienstadt) als Zwangsablieferung von Edelmetall (Silber) gemäß der "Dritten Anordnung auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden" vom 21.02.1939 - zusammen mit BNM Inv.-Nr. 39/189 - an das Städtische Leihamt München: A[nkaufs]V[erzeichnis] 1551 = Nr. 1238 der Ankaufsstelle des Städtischen Leihamts München ("Verkauf von Kunst- und Seltenheitswerten aus jüd[ischen] Silberbeständen an das Bay[erische] Nationalmuseum, München", vom 25.01.1940; BNM-Dok. 200). 1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München (Silberverwertungsstelle: AV 1551/Nr. 1238) für RM 29,00.- (Silber: 145,0 g). Vorprovenienz unbekannt./A.G., 2018
Memorial: Ludwig Ordenstein (*Nürnberg 25.04.1877) wurde am 03.06.1942 und seine Schwester Else Basch, geb. Ordenstein (*Nürnberg 04.08.1878), am 11.06.1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo Ludwig Ordenstein am 22.08.1942 und Else Basch am 18.06.1944 ermordet wurden; sein Schwager Julius Basch verstarb (mit unbekannter Todesursache) 1939 in München; sein Enkel Ernst Basch, gen. Ernest B. Ashton, konnte nach den USA emigrieren und verstarb im Februar 1983 in Suffolk/New York. [in: "Biographisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945"]./A.G., 2019
1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München. 1961 Abgabe vom Bayerischen Nationalmuseum an die Finanzmittelstelle München des Landes Bayern (als Vertretung des Landes Bayern in Rückerstattungssachen) zur Restitution an anspruchsberechtigte Personen. 1969 Rückgabe an das Bayerische Nationalmuseum durch die Bezirksfinanzdirektion München, da keine anspruchsberechtigte(n) Person(en) ermittelt bzw. keine Ansprüche geltend gemacht werden konnte(n). 1969 nicht neu inventarisiert: 39/185.
Provenienzforschung: 1939 von Ludwig Ordenstein (1877 Nürnberg - 1942 Theresienstadt) als Zwangsablieferung von Edelmetall (Silber) gemäß der "Dritten Anordnung auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden" vom 21.02.1939 - zusammen mit BNM Inv.-Nr. 39/189 - an das Städtische Leihamt München: A[nkaufs]V[erzeichnis] 1551 = Nr. 1238 der Ankaufsstelle des Städtischen Leihamts München ("Verkauf von Kunst- und Seltenheitswerten aus jüd[ischen] Silberbeständen an das Bay[erische] Nationalmuseum, München", vom 25.01.1940; BNM-Dok. 200). 1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München (Silberverwertungsstelle: AV 1551/Nr. 1238) für RM 29,00.- (Silber: 145,0 g). Vorprovenienz unbekannt./A.G., 2018
Memorial: Ludwig Ordenstein (*Nürnberg 25.04.1877) wurde am 03.06.1942 und seine Schwester Else Basch, geb. Ordenstein (*Nürnberg 04.08.1878), am 11.06.1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo Ludwig Ordenstein am 22.08.1942 und Else Basch am 18.06.1944 ermordet wurden; sein Schwager Julius Basch verstarb (mit unbekannter Todesursache) 1939 in München; sein Enkel Ernst Basch, gen. Ernest B. Ashton, konnte nach den USA emigrieren und verstarb im Februar 1983 in Suffolk/New York. [in: "Biographisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945"]./A.G., 2019
Status
restituted
Published since
Contact
Staatliche Museumsagentur Bayern
Referat für Provenienzforschung
Landshuter Allee 8
80637 München
Germany
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