Teebrett oder Teetisch
Teebrett bzw. Teetischplatte oval mit geschweiftem Rand. Er/sie zeigt neun Personen im "chinesischen" Stil sowie feines Band- und Laubwerk. Laut Arp-Aubert (1936) ist die Platte rot-gold lackiert.
Ob es sich um ein bloßes Teebrett oder einen Teetisch handelt, ist nicht klar belegt. Im Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 („Schloß und Palais am Taschenberg zu Dresden sowie Palais Parkstraße 7“), als Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, wird „1 Chines. Tischchen mit geschweiften Beinen u. Verbindungssteg“ genannt. Rudolf von Arps-Aubert, Sächsische Lackmöbel des 18. Jahrhunderts (1936) spricht hingegen von einem Teebrett.
Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 als Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924
Bergungsliste von Kunstgegenständen mit besonderem Wert vom 06.05.1942, angefertigt durch den Leiter des Schlossrentamtes, dem Amtmann Hugo Bahr, und den Schlossverwalter Johannes Bibrach
Niederschrift der Begehung der Festräume am 07.06.1944
Einzelaufstellung des Bergungsguts im Schloss Schönfeld
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Deutschland